Paso Doble

Paso Doble Frankfurt

Paso doble

Übersetzt bedeutet Paso doble "Doppelschritt". Der Paso doble ist die tänzerische Darstellung des Torreros mit seiner Capa, dem roten Tuch. Die Dame als Capa folgt der Führung des Herrn selbstbewusst, distanziert und wendig. Der Herr als Torrero zeigt sich entschlossen, kühn und stolz. Die Anspannung der Körper ist für das Publikum zu spüren. Der Paso doble ist der schnellste lateinamerikanische Tanz. 1961 wurde er in das Welttanzprogramm aufgenommen.

Typ
Lateinamerikanischer Tanz

Geschichte
Der Paso Doble ist ein marschähnlicher Tanz, der vor allem in Spanien und Südfrankreich entstanden ist. Die Franzosen haben den Paso Doble standardisiert, deshalb gibt es viele französische Figurbezeichnungen. In den 20er Jahren wurde er als "Stierkampf-Pantomime" bekannt. Die Weiterentwicklung des Onestep, eines aus Amerika kommenden Gesellschaftstanzes, der in den Jahren 1912 bis 1925 getanzt wurde, zählt zu den Marschtänzen. Als Twostep, meist im Zweiviertel- oder Sechsachteltakt gespielt, ist er als Paso doble bekannt.

Taktfolge
Der Paso doble hat 2/4-Takt, gezählt wird slow-slow und hat 60 bis 62 Takte pro Minute, Turniertanz 62.

Musikbeschreibung
Die Musik der Paso doble ist energisch, klar strukturiert, streng und gewaltig. Der wohl bekannteste Paso Doble ist "Espana Cani", auf dessen Phrasen sich auch die Tänzer mit ihrer Choreographie eingestellt haben, was für Turniere unerlässlich ist.

Klaus Hallen: The Final Countdown
Hanna Aroni: Eviva Espana
Hugo Strasser: Espana Cani